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Was hat es mit den acht Sicherheitsfragen auf sich?

Bei den acht Sicherheitsfragen überprüfen die Behörden, ob vom Antragsteller eine Gefahr für die Bevölkerung der Vereinigten Staaten ausgeht. Dazu gibt es Fragen zu bestimmten Erkrankungen und begangenen Straftaten.

Zunächst geht es allgemein um geistige oder körperliche Erkrankungen, an denen der Patient leidet. Ferner ob er Drogen nimmt oder von ihnen abhängig ist. Konkret fragen dann die Behörden nach folgenden Krankheiten:

  • Weicher Schanker
  • Gonorrhoe
  • Inguinales Granuloma
  • Ansteckende Lepra
  • Lymphogranuloma venereum
  • Ansteckende Syphilis
  • Aktive Tuberkulose

 

Diese Fragen führen immer wieder zu Verwirrungen und zu unbegründeter Ablehnung von ESTA-Anträgen. Sie sollten deshalb diese Gesundheitsfragen nur dann nur mit ja beantworten, wenn sie: Unter einer körperlichen und geistigen Krankheit leiden, die eine Bedrohung von ihnen oder einer dritten Person darstellen, Ihr Eigentum oder ihre Sicherheit bedrohen Und falls Sie in der Vergangenheit unter einer solchen Krankheit litten und diese jederzeit wieder auftreten könnte. Wenn Sie zwar unter einer körperlichen und geistigen Erkrankung leiden oder gelitten haben, diese aber weder für sie noch für andere Menschen eine Bedrohung darstellen, dann antworten Sie bitte mit nein.

Antragsteller, die aktuell oder in der Vergangenheit Drogen konsumierten, dürfen eventuell auch nicht in die Staaten einreisen. Weitere Informationen gibt es dazu im § 212(a)(1)(A) des Immigration and Nationality Act (Immigrations- und Staatsangehörigkeitsgesetz), 8 U.S.C. § 1182(a)(1)(A) und die einschlägigen Bestimmungen des Code of Federal Regulations.

Die nächsten Sicherheitsfragen beziehen sich auf konkrete Verbrechen, die als moralisch besonders verwerflich angesehen werden. Es handelt sich dabei um Verbrechen, das zu schweren Sachbeschädigungen, schwerer Körperverletzung oder zu einer schweren Schädigung einer Behörde geführt hat. Außerdem muss der Antragsteller angeben, ob er jemals gegen das Gesetz in Zusammenhang mit Drogenbesitz der der Verteilung von Drogen verstoßen hat.